Dieses Wochenende haben wir uns ein Reggaefestival in einer Finca in Melgar (ca. 2,5h Stunden von Bogotá entfernt) gegönnt. Bei über 30°C haben wir Pools und geile Musik genossen. Der Weg dorthin war aber alles andere als angenehm, wir (eine französische Freundin, Joza und ich) haben uns Morgens bei Joza getroffen, wo ich dann feststellen musste, dass ich meine Eintrittskartevergessen hatte… Also lief ich zurück (das sind ca. 10 Minuten Fußweg) und holte sie. Der Plan war, dass die anderen derweil ein Taxi riefen und mich dann abholten, um weiter zum Treffpunkt für den Bus zu fahren. Der Taxifahrer verfuhr sich aber (was für ein Idiot), sodass sie fast eine halbe Stunde unterwegs waren, bis sie bei meinem Haus ankamen. Weil wir dann wirklich knapp dran waren, gab er ziemlich Gas – und fuhr einen Hund an… Wir haben alle einen riesen Schreck bekommen, der Fahrer sagte kein Wort und fuhr einfach weiter… Wir wissen nicht, ob es ein Straßenhund war oder nicht, wir sahen ihn nur davonhumpeln und das Jaulen werde ich nie vergessen. Jetzt im Nachhinein hab ich ein mega schlechtes Gewissen, nicht darum gebeten zu haben, anzuhalten… Aber wir waren vollkommen geschockt…
Ziemlich gestresst und immer noch in Schockstarre sind wir dann am Bus angekommen, der erst eine Stunde später abfuhr, wofür die ganze Eile??
Das Festival war dann aber umso besser, ich war mir nicht bewusst, dass Reggae so geil sein kann. Wir haben die ganze Nacht tanzend verbracht, vor allem die Dub Area war genial. Und die Leute, alle so entspannt und offen. Die live acts waren ziemlich gut, wenn auch teilweise mehr ein Mix aus Reggaeton und Dancehall als Reggae. Höhepunkt war die Argentinierin Alika (klick!)
Ziemlich erledigt kamen wir gestern Abend zurück und lernten dann für ein parcial in Problemas sociales colombianos heute… Lief so mittelmäßig haha…





