Jetzt bin ich tatsächlich schon eine Woche hier und es kommt mir vor wie 2 Tage… Die Zeit wird so schnell vergehen und es gibt noch so viel zu entdecken!
Heute habe ich den Punkt „Monserrate erklimmen“ abgehakt. María, mein Buddy (also Studentin am Rosario) hat uns bunt gemischte Truppe (Franzosen, Deutsche, Spanier und Kolumbianer) auf den Gipfel geführt. 700 Höhenmeter auf ca. 2km Distanz, Stufe um Stufe… Wir mussten allerdings einige Pausen einlegen, denn anders als die dort arbeitenden Einheimischen, ging uns bald die Puste aus. Ich bewundere sie allesamt, die, die täglich Snacks, Getränke, Schmuck und Kerzen und was nicht noch alles den Weg hochtragen, um sie den völlig fertigen Touristen anzubieten (über die sie sicher lachen). Und die, die am Gipfel in den Verkaufs- und Imbisständen arbeiten fast noch mehr.
Heute haben sie bestimmt gutes GEschäft gemacht, denn auf Grund des Feiertags (Geburtstag von Bogotá) hatten auch kolumbianische Familien die Gelegenheit, den Tag kulturell zu nutzen. Und für die Polizisten hieß es wohl: Betriebsausflug, aber mit Workout versehen. Kleine Armeen in weiß-grünen Trainingsanzügen sind uns beim Aufstieg entgegengekommen…
Aber die Aussicht ist wirklich einmalig. Wie Bogotá einem zu Füßen liegt, nach allen Seiten kein Ende in Sicht, umgeben von Wolken und Bergen.
Die Kirche dort oben ist es allerdings nicht wert, man könnte sie ohne schlechtes Gewissen als langweilig bezeichnen… Aber für einige streng Gläubige ist sie mehr als eine normale Kirche. In der Semana Santa, also vor Ostern, kriechen sie auf allen Vieren den gesamten Weg hoch, um Vergebung ihrer Sünden zu erbitten…
PS.: Geht niemals mit eurem Freund/ eurer Freundin oder Verlobtem/r dort hoch, das bedeutet Pech in der Ehe oder erst gar keine solche…






































