Bald geht es los!

Hallo, ihr Lieben!

Ich hab zwar keine Ahnung, wie man einen Blog „richtig“ schreibt, aber ich stürze mich einfach mal ins kalte Wasser – bzw. hab ich mich stoßen lassen, ein großes Dankeschön an dieser Stelle an dich, Bernd! Ich weiß leider noch nicht, wie ausführlich ich die Einträge halten kann, aber ich will natürlich versuchen, euch alle bestmöglich an meinen Erfahrungen teilhaben zu lassen. Deshalb fang ich heute einfach mal an, mache den ersten Schritt und hoffe, dass viele weitere lustige, spannende und interessante Einträge folgen werden.

Seit gestern Abend bin ich nun bei meiner Familie und versuche, alles unter einen Hut zu bringen… letzte Besorgungen machen und packen, den ganzen Organisationskram erledigen (man glaubt gar nicht, was alles an einem Auslandssemester hängt…) und mich von allen verabschieden. An dieser Stelle danke an euch – Julia, Verena Nr. 1, Verena Nr. 2 (sucht euch aus, wer wer ist), Hannah, Xavi und Nessi – für euren Spontanbesuch und eure lieben Geschenke! Und euch natürlich auch, Franzi und Isa! Mit den Danksagungen könnte ich übrigens noch ewig weitermachen, aber die Liste hätte kein Ende… Ein paar Personen muss ich aber dennoch kurz im Besonderen erwähnen, sie wissen, wofür das Dankeschön gilt:  Bernd (mal wieder 😉 ), Oma und Opa Schinzel, und natürlich meine Eltern! Und danke auch dir Alfredo, ich glaube, du hast mich so manches Mal vor dem Durchdrehen bewahrt!

Am Sonntag kann es also endlich losgehen. Um 9.40 Uhr startet mein Flieger in München und landet erstmal in Paris  (wo ich hoffentlich nicht auf Grund meiner „einwandfreien“ Französisch-Kenntnisse in einer Maschine nach Peking ende) und eine zweite Maschine bringt mich dann nach Bogotá, wo ich um 17.15 Uhr Ortszeit ankomme. Auf Grund der Zeitverschiebung (deutsche Zeit minus 7 Stunden = kolumbianische Zeit) sind es aber leider 11 Stunden Flug, bin schon gespannt auf meinen Zustand danach, das wird wohl mein erster Jetlag… Für die Abholung ist aber zumindest gesorgt, jemand von der Uni wird mich erwarten (bestimmt widerlegt dieser Jemand gleich mal das Klischee der Unpünktlichkeit) und zu meiner Wohnung bringen. Bisher weiß ich nur, dass ich mit 4 Kolumbianer/innen und einem Venezolaner eine Art WG teilen werde. Lustigerweise heißt das Haus „Casa Escobar“, Alkohol und Rauchen sind aber verboten, mal schaun, wie streng sich das bei 6 Studenten durchsetzen lässt 🙂

Nächste Woche finden von Mittwoch bis Freitag Einführungstage statt, die Woche darauf geht dann der normale Unialltag los (hier die Website der Uni). Eigentlich habe ich meine Kurse nur auf einem der 4 in der ganzen Stadt verteilten Campi, die Einführungstage finden aber auf mehreren statt. Zum Glück wird mich eine Studentin begleiten, ich werde also hoffentlich nicht irgendwo im Nirgendwo der verregneten 8-Millionen-Metropole enden…

Weil es schon spät ist nun noch ein paar abschließende Worte für diesen ersten Eintrag. Ich freue mich wahnsinnig auf die kommenden Monate, viele neue Erfahrungen und Erkenntnisse, aber eines sei auch betont: Ich vermisse euch jetzt schon, euch alle und es ist nicht ganz leicht, zu gehen, aber ich bin zuversichtlich, dass ich danach unendlich stolz und froh sein werde, es getan zu haben!

Also, gute Nacht und bis bald 🙂