Das beste asiatische Essen meines Lebens?

Am Freitag war der eigentliche Plan, abends im alten Hilton-Hotel zu essen, leider war das ein ziemlicher Misserfolg, da wir zuerst geschlagene 20 Minuten nach dem Eingang suchten, von verschiedenen Leuten in verschiedenste Richtungen geschickt wurden, um dann zu erfahren, dass man reservieren hätte müssen… es fand irgendein Event statt… naja, ziemlich hungrig und genervt haben wir dann irgendein Asialokal in der calle 82 auf google maps gefunden und uns dort hinkutschieren lassen (ohne uber könnte ich nicht mehr leben hier…) Wir sollten allerdings positiv überrascht werden, denn das Essen war unglaublich. Erst waren wir etwas skeptisch, denn es war ein riesen Schuppen, aber die Schlange davor und die schöne Einrichtung (überhaupt nicht kitschig-asiatisch), und vor allem unser Hunger ließen uns trotzdem reingehen. Wir bekamen einen Platz draußen, der aber wegen Außenheizung (was für eine Energieverschwendung) trotzdem warm war. Die Essenskarten waren schonmal wie Kataloge, Fotos zu jedem Essen und das, was wir dann später bekommen sollten, sah wirklich so aus wie auf den Bildern… Und es schmeckte unglaublich gut. Wir hatten Mango-Bananen-Lassis zum Trinken und zwei vegetarische Gerichte, einmal mit Nudeln, einmal mit Reis und Sushi, alles war der Hammer!

http://www.wok.com.co/wps/portal/wok/restaurantes/detalle/Zona%20T

El museo Botero

Noch mehr Kultur gabs am Freitag, Nadine und ich sind in das Museo Botero gegangen (freier Eintritt!) und haben uns in 2,5 h die Werke des kolumbianischen Künstlers und anderer Impressionisten und moderner Maler angesehen, unter anderem Picasso und Monet.

Das kennzeichnende Merkmal der Bilder und Skulpturen Boteros ist das Volumen der Personen, Tier und Dinge. Man könnte die Menschen auch als übergewichtig bezeichenn, aber das trifft es nicht ganz, denn sie sind nicht einfach nur dick, alle sehen irgendwie ähnlich aus, wie Geschwister.

Hier könnt ihr seine Werke sehen:

http://www.banrepcultural.org/coleccion-de-arte-banco-de-la-republica/curaduria/museo-botero

La Monalisa jaja

Ein „Kätzchen“

La cuarta de Mahler

Per Zufall hatten wir vergangenen Dienstag von einem Konzert im Teatro Colón ganz in der Nähe der Uni und meiner Wohnung erfahren. Da wir sowieso alle mal den wunderschönen Saal von innen sehen wollten, haben wir uns Karten (für weniger als 10€) besorgt. Gespielt hat das Nationalorchester von Kolumbien und dafür war der Saal erstaunlich leer… Was aber unser Glück war, denn wir haben ein Upgrade bekommen und viel bessere Plätze in dem wunderschönen großen Saal gehabt als eigentlich gekauft.

Programm war ein Stück für Blasorchetser von Henri Tomasi (1901-1971), Fanfarrias litúrgicas, und die 4. Sinfonie von Gustav Mahler (1860-1911). Beides hat mir erstaunlich gut gefallen, nur die Sopranistin, die bei Mahler zum Zug kam, Karolyn Rosero, war viel zu leise… und leider hat man nichts verstanden (obwohl das doch Deutsch gewesen sein musste?)

Naja, war auf jeden Fall eine schöne Erfahrung, nächste Woche gibt es ein anderes Konzert, auf das wir auch wollen 🙂

 

https://teatrocolon.gov.co/salas

Sushi in der Uni

Ich hab bestimmt schonmal erzählt, dass unsre Uni zu einem guten Teil aus Fressmeile besteht… letzte Woche haben wir endlich mal das Sushi ausprobiert und es war mega (wenn auch das Aussehen nicht der Hammer war und mal wieder alles auf wegwerfbarem Plastik serviert wurde) 

Aber das könnte unsre Uni sich auch mal überlegen…

Ein Festmahl

Am vergangenen Dienstag haben wir es dank einer Feundin so richtig krachen lassen… Sie war aus familiären Gründen 10 Tage in Deutschland und kam dann bepackt mit deutschen Leckereien, die wir hier erst so richtig schätzen gelernt haben, zurück: Käse, Brezn, Obazda, Spekulatius, Lebkuchen, Milka-Schokolade und und und…

Nach dem Abendessen waren wir vollkommen überfressen, aber auch ziemlich zufrieden 🙂

PS.: Ein Nasenspray hat sie mir auch mitgebracht, die hier ätzen einem nämlich die Schleimhäute weg… Meine Rettung!

Luvina

https://lh5.googleusercontent.com/p/AF1QipMKt2Te5V8no-GVRzG56FvpjPW0ChrmR3GaI7ai=s409-k-no

Haben uns heute in einem supersüßen Café/ Bibliothek getroffen, um ein Projekt für die Uni zu machen, das Regenwetter draußen hat das ganze noch gemütlicher gemacht. „Luvina, la esquina cultural.“

 

Abschiedsparty

Nachdem ich ziemlich erledigt bin vom vergangenen Wochenende, fällt der Beitrag jetzt eher kurz aus. Und wahrscheinlich werdet ihr denken, ich bin nur noch am Feiern… Aber es sei mir genehmigt, schließlich heißt es schon so bald Abschied nehmen 🙁

Also, am Freitag waren wir auf einer Reggae/ Dub/ Roots-Party in einem alten Schuppen in Chapinero, aber es war genial, die Leute, die auf diese Art Partys gehen, sind einfach die entspanntesten!

Am Samstag haben wir dann fast den ganzen Tag mit Herrichten verbracht, einkaufen, backen, dekorieren… Es war eine Abschieds-/Geburtstagsfeier geplant, in der WG von einer deutschen Freundin, wurde ein ziemlicher Erfolg. Wir hatten einen DJ engagiert und das Haus mit Garten ist einfach ideal für solche Aktionen… Wer sich noch erinnert, am Semesteranfang hatte ich erzählt, dass sie mit Partys ihr Haus abbezahlen wollen und das deshalb regelmäßig machen 🙂

Der Sonntag war dann eher entspannt, wir haben immerhin aufgeräumt und eine ziemlich gesunde Katermahlzeit gekocht.

Fotos folgen, sobald ich welche hab 🙂

Fazit:

  • Man kann zu viert in einem ziemlich kleinen Doppelbett schlafen.
  • Gott straft mich mit einer Erkältung.
  • Irgendjemand hat das Katzenklo als stilles Örtchen missbraucht… ******* oder is der Kater so reinlich geworden, dass er jetzt Klopapier verwendet?!
  • Einkaufen für so ein Event kann unglaublich Zeit kosten…
  • Das nächste Mal bestellen wir die Putzfrau nach anstatt vor der Party…

College Freedom Forum

Unsre Uni hat zusammen mit dem Oslo Freedom Forum, El Tiempo und der Konrad Adenauer Stiftung (!) ein Event organisiert, „College Freedom Forum“, von dem wir 2 Vorträge anhören konnten. Der erste von Lisa Sánchez, einer mexikanischen Aktivistin, die sich für eine Reform der Drogen-Politik in Lateinamerika einsetzt, genauer gesagt für eine Liberalisierung und Regulierung und den Einsatz in der Medizin ( https://www.youtube.com/watch?v=qS-vVu8Jl-U).

Der zweite Vortrag war von Rosa María Prayá, einer kubanischen Aktivistin, die für mehr Demokratie in ihrem Land kämpft. Ihr Vater wurde ermordet, da er sich für die gleichen Ziele eingesetzt hatte. Sie arbeitet in der Kampagne „Cuba decide“ (https://cubadecide.org/), die unter anderem einen Volksentscheid in die Wege leiten will, um die Politik zu demokratisieren.

Tanzeinlagen gab’s natürlich auch mal wieder…